DESIGNER SCOUTS SHOWCASE AT ACHTEINHALB CONCEPT STORE / PHOEBE HEESS / CARNI / BEYOND THE VALLEY / CARNI / ANNA WEGELIN
Lustig wars...und ich bin mehr als stolz, dass ich ein teil von diesem großartigem event sein durfte...vielen dank dafür...DESIGNER SCOUTS ihr ROCKT!

photos: lachsbreotchen, waldemar, lisa, toni
THE SPECIAL ONES / FROLLEIN SOFA
photo: lachsbroetchen
Eine ganz bezaubernde eigenkreation, die uns FROLLEIN SOFA während der mercedes benz fashion week in berlin gezeigt hat....da fällt mir nur eins ein... chapeau.
WATCH ME / ANNA WEGELIN ON EINS PLUS


Freunde des viereckigen kastens, den man fernseher nennt, heute abend bin ich anna wegelin aka lachsbroetchen in einer sendung namens IN PUNCTO auf EINS PLUS zu sehen. das ganze beginnt um 22.15 uhr & falls der ein oder andere keinen kasten besitzt, darf er oder sie sich gerne auf www.zattoo.com amüsieren. so viel ist sicher es wird lustig, ich esse zwar keine kakerlaken, dennoch sind die aufzeichungen mehr als unterhaltsam...viel spaß!
THE SPECIAL ONES / Katharina & Søren

Ich finde es ja immer großartig freunde auf der fashion week anzutreffen, in diesem fall waren es katha von I LOVE PONYS und Søren von The Locals.
BYE BYE COPENHAGEN STREETSTYLE



Bad news für alle crews, vielleicht hat es der ein oder andere schon auf les mads gelesen aber auch hier sei es noch mal erwähnt. das copenhagen streetstyle team,   Søren Jepsen & Jenny Söderman haben beschlossen getrennte wege zu gehen. soo schade & ein bisschen
komisch wird es auch sein, die beiden nicht mehr im doppelpack anzutreffen...aber selbstverständlich wird nichts gelöscht, copenhagen streetstyle bleibt an ort & stelle. glücklicherweise wird der Søren auch weiterhin seiner leidenschaft folgen, auf THE LOCALS könnt ihr seine großartigen fotos bewundern.
das lachsbroetchen wünscht natürlich viel erfolg!
photo: Søren Jepsen 
LADIES & GENTLEMEN...NATALIE PAJAK

Erinnert ihr euch noch daran, dass ich euch vor kurzem die talentierte jungdesignerin Nura Saker vorgestellt habe? nun geht es in die 2. runde mit NATALIE PAJAK. auch sie ist frisch gebackene modedesignerin aus hamburg. ihre kollektion „less than zero“ begeisterte nicht nur dozenten, sondern auch meine wenigkeit.  natalie lässt sich gerne mal von literatur & fotografie inspirieren. sie findet ihre formen über eigene fotografische untersuchungen. steht auf maskuline, strenge silhouetten & formen und legt sehr großen wert auf besondere und neue schnittführung, wenn sich das mal nicht nach einer wahren modeschöpferin anhört aber lest doch selbst, wenn natalie euch, ihr kollektionskonzept vorstellt...have fun & danke natalie!

 „less than zero.“
Die Gewalt des Materialismus
Kollektion und Konzept von Natalie Pajak ©

„The better you look, the more you see.“ Ganz nach diesem Motto scheint die High-Society zu leben. Es zählt das
Aussehen, ob das Gesicht faltenfrei oder der Körper mit Mitte 50 noch makellos ist. Auf dem roten Teppich bekommt es der Normalsterbliche dann zu Gesicht, was in dieser Gesellschaft als „schön“  betitelt wird. Wir bekommen es tagtäglich präsentiert; ob in der Yellowpress, im Fernsehen oder im Internet. Wieder hat sich ein Promi oder ein Möchtegern-Starlet die Lippen aufgespritzt und wieder hat sich ein kaum erwachsen gewordenes Mädchen auf ‚Size Zero‘ herunter gehungert. Die Medien predigen uns: „Wer gut aussieht, hat es leichter im Leben“.

Die Inspiration für die DOB/HAKA Herbst/Winter Kollektion 2011 sind die Romane des amerikanischen Schriftstellers Bret Easton Ellis, der  diese Thematik in seinen Romanen behandelt. Seine bekanntesten Werke sind unter anderem „Unter Null“  und „American Psycho“. Er setzt sich in seinen Romanen mit dem Phänomen „Hollywood“ auseinander. Protagonisten sind immer reiche, gelangweilte Studenten Mitte der 80er Jahre in Los Angeles oder New York; die sogenannte ‚MTV-Generation‘  bzw.  verlorene Generation‘ (Generation X). Sie führen äußerlich ein wunderbares Leben: Sie fahren teure Autos, tragen die exklusivste Designerkleidung und den teuersten Schmuck, besitzen ein traumhaftes Haus, haben Bedienstete, kommen in jeden angesagten Club und jede Bar, reisen um die ganze Welt und können sich alles leisten, was sie nur möchten. Ihr Alltag ist geprägt von Partys, Mode, Drogen und Sex. Auch untereinander haben sie keine anderen Gesprächsthemen, als diese Oberflächlichkeiten. Da Geld keine Rolle spielt und alles zu besitzen möglich scheint, sind sie ständig auf der Suche nach dem ultimativen Kick ohne Rücksicht auf Gefühle oder Gesetze. Die Sensationen löschen einander aus, der Extremismus des Genießens ist auf Dauer gestellt, deswegen ist er so langweilig.

Doch wie sieht es im Inneren eines solchen Menschen aus?
Wie sind Werte und Normen beschaffen, die die Gesellschaft vertritt?
Welche Ideale und Moralvorstellungen halten sie zusammen? Welche Rolle
spielt Tradition und Familie? Wie weit beeinflusst der Materialismus? Kann
ein Individuum in einer Welt, die von Geld, Macht und Ruhm geprägt ist,
existieren?

Diese Thematik behandelt „less than zero.“ in der DOB/HAKA Herbst/Winter Kollektion 2011. Sie setzt die immer mehr vergessene Tradition mit der Oberflächlichkeit und die daraus resultierende Gleichgültigkeit der Menschheit in Bezug.
Klassik und Traditionelles spiegelt sich in Anzügen, Kostümen und Kleidern wider. Die auf der einen Seite zu offene und auf der anderen zu verschlossene Persönlichkeit der High-Society übersetzt die Kollektion in 3D-Effekte und Schlitzungen sowie Öffnungen. Diese Verschmelzung zeigt das verzerrte Bild einer vom Materialismus geprägten Gesellschaft. Hochwertige Materialien, qualitative Fertigung und raffinierte Schnitte runden das
Bild ab. Statt auf kurzlebige Trends setzt „less than zero.“ auf bleibende Werte, Inneres und Vergessenes und vereint Ästhetik mit Luxus in einem eleganten Purismus.


Zum Abschluss habe ich der natalie noch eine Frage gestellt.
Natalie, du hast erst kürzlich erfolgreich dein Studium in Hamburg
absolviert, wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus?

"im moment bewerbe ich mich bei unternehmen und firmen, um in den beruf einzusteigen und ein paar erfahrungen zu sammeln. mich reizen fremde städte und länder, neue interessante menschen und aufgaben. eine festanstellung wäre ein erster schritt, wobei ich die selbstständigkeit in ferner zukunft nicht ausschließen möchte. im nächsten jahr ist dann ein master-studium geplant. nebenbei arbeite ich bereits an einem neuen projekt, da ich viele ideen habe, die wieder zu etwas neuem verarbeitet werden möchten. ob daraus eine kollektion, eine fotostrecke, ein bild oder etwas vollkommen anderes wird, wird sich aus der arbeit heraus ergeben."
photos: Svenja Pitz